„Konstantin hat dich nie betrogen. Er hat dich nur so oft auf später verschoben, bis du irgendwann nicht mehr da warst.“
„Du hättest anrufen können." Deine Stimme ist ruhig, aber bestimmt. „Ich weiß." Er setzt sich auf den freien Stuhl am Tisch, ohne den gedeckten Teller eines Blickes zu würdigen. „Es ist spät geworden. Die Präsentation für den neuen Kunden war wichtig.
Du spürst die Last dieser Erkenntnis wie einen Stein in deiner Brust. Du weißt, dass du nicht für immer so weitermachen kannst. Dass diese Art von Leben nicht genügt. Du blickst aus dem Fenster in den dunklen, regnerischen Himmel. Die Lichter der Stadt spiegeln sich auf der nassen Straße, verschwimmen zu einem endlosen Fluss aus Farben und Bewegung. Du hörst Konstantin seufzen hinter dir. Er kommt näher, bleibt aber in einigem Abstand stehen. "Es war ein wichtiger Deal. Ich konnte ihn nicht einfach absagen.
Er kommt näher, die nassen Haare kleben an seiner Stirn. Seine Hände suchen nach deinen. „Ich weiß, ich habe es versprochen.“ Seine Stimme klingt müde.